
Von Yasmin Hashmi
Der neu gewählte Vorstand der KNX Association stellt eine strategische Roadmap vor, deren Schwerpunkte auf der IoT-Integration, dem KI-gesteuerten Energiemanagement, der Einhaltung der CRA-Vorgaben und der Vereinfachung der KNX-Nutzung liegen.
Auf der jüngsten KNX-Generalversammlung wurde der neue KNX-Vorstand gewählt und von 14 auf 17 Mitglieder erweitert. Der Vorstand besteht nun aus dem Präsidenten Herrn J. C. Krieger von Schneider Electric, dem Vizepräsidenten Herrn K. Waechter von Siemens Schweiz sowie den Vorstandsmitgliedern Herrn L. Steiner von ABB Busch Jaeger, Frau L. Han von ABB Stotz, Herrn M. Herms von Albrecht Jung, Herrn D. Sala von Eelectron, Herrn B. Elsner von Elsner, Herrn C. Brunel von Feller, Herrn C. Feltgen von GIRA, Herrn S. Merkli von Hager, Herrn A. Vrieling von INSTA, Herrn M. Jäger von Merten, Herrn R. Karner von MDT, Herrn R. Zizlsperger von Siemens, Herrn M. Essers von Theben, Herrn M. Moeller von Voltus und Dr. T. Weinzierl von Weinzierl Engineering.
Wir haben jeden von ihnen gefragt, welche Chancen und Herausforderungen KNX in den kommenden Jahren erwarten und worauf sie den Vorstand besonders hinweisen werden. Hier sind ihre Antworten:

Jean-Christophe Krieger, Schneider Electric und Präsident der KNX Association
KNX hat große Chancen, seine weltweite Führungsposition im Bereich Smart Home und Gebäudeautomation zu stärken, indem es die Interoperabilität ausbaut, die Integration mit IoT- und IP-Technologien vertieft und den Übergang zu energieeffizienteren, nachhaltigen Gebäuden unterstützt. Gleichzeitig gehen wir mit unseren CRA-konformen (Cyber Resilience Act) Technologien KNX Secure und KNX IoT auf die steigenden Erwartungen an die Cybersicherheit ein.
Unsere größte Herausforderung besteht darin, neue Generationen von Fachleuten zu gewinnen und zu inspirieren, um fortschrittliche Automatisierung einfacher und effizienter zu gestalten.
Ich werde den Vorstand dazu ermutigen, sich darauf zu konzentrieren, die KNX-Erfahrung für Fachleute und Endnutzer bei der Planung und dem Betrieb von Anlagen zu vereinfachen, und gleichzeitig sicherzustellen, dass unser offener, in Europa entwickelter Standard auch weiterhin die Smart Homes und Gebäude von morgen mit Vertrauen, Widerstandsfähigkeit und Weitblick prägt. Auf diese Weise wird KNX die bewährte Grundlage für die intelligenten, effizienten und menschenzentrierten Gebäude der Zukunft bleiben – wir sorgen für Sicherheit bei der Gebäudeeffizienz!

Klaus Wächter, Siemens, und Vizepräsident der KNX Association
Ich werde mich weiterhin voll und ganz für die Stärkung und Weiterentwicklung sowohl des KNX-Standards als auch der KNX Association einsetzen. Das Energiemanagement ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich KNX auch nach mehr als 30 Jahren weiterentwickelt und eng an den Marktanforderungen ausrichtet. Die Dynamik in diesem Bereich ist deutlich spürbar, und für die kommenden Monate werden bedeutende Entwicklungen erwartet.

Michael Möller, Voltus und Mitglied des KNX-Vorstands
KNX ist der weltweit führende Standard für Gebäudeautomation und Smart Homes. In der Vergangenheit ist es uns stets gelungen, Produkte anzubieten, die den Anforderungen des Marktes entsprechen. Basierend auf unserem offenen Standard sind heute Lösungen von mehr als 500 Herstellern verfügbar, die alle zu 100 % kompatibel sind – das macht KNX einzigartig.
Doch wir dürfen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz und des Internets der Dinge (IoT) stellt uns vor neue Herausforderungen, eröffnet aber auch große Chancen: KNX kann mithilfe dieser Technologien eine Schlüsselrolle bei der Sektorkopplung und der globalen Energiewende spielen. Entscheidend ist, dass Innovationen die Planung und Inbetriebnahme vereinfachen, anstatt die Komplexität zu erhöhen. Einfachheit steht daher ganz oben auf unserer Agenda.
Darüber hinaus fühle ich mich als Geschäftsführer des KNX-Onlinehändlers Voltus dem Wohnbereich besonders verpflichtet. Als Mitglied des KNX-Vorstands werde ich mich dafür einsetzen, dass der KNX-Standard auch in Zukunft die komfortabelsten und wirtschaftlich attraktivsten Lösungen für Wohngebäude bietet.

Alfred Vrieling, Insta GmbH und KNX Vorstandsmitglied
KNX verfügt über ein enormes Wachstumspotenzial – doch wir schöpfen dieses marktweit noch nicht voll aus. Aufgrund seiner Struktur und Konzeption ist KNX derzeit vor allem ein System für mittelgroße und größere Projekte, das von spezialisierten Systemintegratoren unterstützt wird. Wenn wir am dynamischen Wachstum der intelligenten Gebäudetechnik voll teilhaben wollen, müssen wir mutig über mehr Offenheit diskutieren und gleichzeitig das stärken, was sich bewährt hat.
Aus meiner Sicht benötigt KNX zusätzlich zur etablierten, leistungsstarken ETS für die genannten Projekte einen deutlich einfacheren Inbetriebnahmeprozess – insbesondere für kleinere Projekte. Dabei geht es nicht darum, die professionelle Projektplanung zu ersetzen, sondern zusätzliche Einstiegsmöglichkeiten zu schaffen. Viele kleinere Installationen sind derzeit wirtschaftlich schwerer zu realisieren, da die Investitionshürde für kleinere Unternehmen aufgrund von Schulungs-, Lizenz- und Engineering-Kosten zu hoch ist.
KNX-Komponenten sind dank der vielen angeschlossenen Unternehmen und Produkte weltweit hervorragend vertreten, doch wenn wir die Reichweite von KNX ausweiten wollen, müssen wir diese Barrieren strategisch angehen. Das geplante enorme zukünftige Wachstum in der Gebäudesystemtechnik wird nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn wir neuen Nutzergruppen ermöglichen, ebenfalls am Wachstum von KNX teilzuhaben.

Thomas Weinzierl, Weinzierl Engineering GmbH und Mitglied des KNX-Vorstands
KNX bietet seit 25 Jahren eine stabile Grundlage für unser Geschäft. Es ist nicht nur eine Technologie, sondern ein leistungsstarkes Ökosystem und eine starke Gemeinschaft, in der globale Akteure sowie kleine und mittlere Unternehmen einen gemeinsamen Markt schaffen und teilen. Die Verteidigung unseres offenen Standards und unserer internationalen Gemeinschaft gegen proprietäre Lösungen ist ein wichtiges Ziel. Die Interoperabilität zwischen allen KNX-Herstellern und verschiedenen Anwendungsbereichen bleibt dabei ein entscheidender Faktor.
Als Mitglied des KNX-Vorstands liegt mein Schwerpunkt auf der Technologie. Während heute die CRA eines der dominierenden Themen ist, wird die Zukunft einen Übergang zu IP-basierten Netzwerken erfordern. Um den Anforderungen neuer Anwendungen gerecht zu werden, muss sich unsere gemeinsame Systemarchitektur weiterentwickeln, um den Aufwand und die Komplexität bei der Inbetriebnahme von Installationen zu reduzieren.

Lucy Han, ABB Smart Buildings und KNX Vorstandsmitglied
Da Gebäude immer vernetzter werden und die Erwartungen an Nachhaltigkeit steigen, ist der offene Standard von KNX relevanter denn je. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass wir uns schnell genug weiterentwickeln – in der Ausbildung, bei der Integration mit neuen Technologien wie KI und IoT-Plattformen sowie beim Ausbau unseres globalen Ökosystems. Ich werde den Vorstand dazu ermutigen, sich darauf zu konzentrieren, KNX zum Standard der Wahl für die nächste Generation von Gebäudefachleuten zu machen.

Robert Zizlsperger, Siemens, und KNX-Vorstandsmitglied
In den kommenden Jahren wird KNX nicht nur entscheidend sein, um den European Green Deal, nachhaltige Gebäudesysteme und die höchsten Cybersicherheitsstandards zu erfüllen, sondern auch, um diese aktiv mitzugestalten. Die Entwicklung von OT (Operational Technology) hin zu IT (Information Technology) – mit KNX IoT als zentraler architektonischer Komponente – ebnet den Weg für vollständig vernetzte, intelligente Gebäudeökosysteme. Gleichzeitig müssen intuitiver Zugriff, vereinfachte Konfiguration und beschleunigte Inbetriebnahme für Entwickler konsequent umgesetzt werden. Siemens empfiehlt dem Vorstand, diese IT-Transformation als Katalysator für die Zukunft zu priorisieren, um die Innovationsführerschaft, Skalierbarkeit und globale Relevanz von KNX nachhaltig zu sichern.

Samuel Merkli, Vorstandsmitglied von Hager und KNX
Ich sehe große Chancen für KNX, sich in Europa weiter als Rückgrat für intelligente, effiziente, datensichere und netzinteraktive Gebäude zu etablieren. Beispielsweise sind Energiemanagement, Sektorkopplung und KI-gesteuerte Gebäudeintelligenz spannende Entwicklungsbereiche. Unsere Herausforderung ist die Geschwindigkeit – die Vereinfachung der Integration, die Stärkung der Cybersicherheit und die Gewinnung junger Talente.
Ich würde uns dazu ermutigen, den Fokus auf Interoperabilität, digitale Dienste und mutige Partnerschaften zu legen, die die Führungsrolle von KNX in einem sich rasch entwickelnden Ökosystem für intelligente Gebäude sichern.

Bastian Elsner, Elsner und KNX Vorstandsmitglied
KNX befindet sich an einem entscheidenden Wendepunkt. Gebäude unterliegen immer strengeren Vorschriften, sind zunehmend digital vernetzt und werden immer stärker in die Energieinfrastruktur integriert. Dies bietet eine große Chance für einen offenen, interoperablen Standard wie KNX. Gleichzeitig müssen wir KNX benutzerfreundlicher und zugänglicher machen, ohne dabei seine größten Stärken zu verlieren: Robustheit, Stabilität und Abwärtskompatibilität. Über die technische Entwicklung hinaus sehe ich Kommunikation als Schlüssel. Wir müssen klarer vermitteln, wofür KNX steht, und den Standard für die nächste Generation von Anwendern, Integratoren und Herstellern noch zugänglicher machen.

Max Essers, Theben AG und KNX Vorstandsmitglied
Da Energieeffizienz, Dekarbonisierung und interoperable Gebäudelösungen immer wichtiger werden, ist KNX als offener, herstellerneutraler Standard ideal positioniert, insbesondere in Bezug auf IP, IoT und die Integration in Energiemanagementsysteme. Gleichzeitig stehen wir vor Herausforderungen wie der wahrgenommenen Komplexität, der Konkurrenz durch proprietäre Plattformen und einem Fachkräftemangel. In meiner Funktion im Vorstand werde ich mich insbesondere auf eine klarere Markt- (Kunden-)Orientierung, eine stärkere Kommunikation der Kundennutzen, Investitionen in die Ausbildung sowie die strategische Entwicklung von KNX als Wegbereiter für nachhaltige Gebäude konzentrieren.

Charles Brunel, Schneider Electric und Mitglied des KNX-Vorstands
In den kommenden Jahren wird KNX am Schnittpunkt zweier globaler Megatrends stehen, die oft im Widerspruch zueinander zu stehen scheinen: der raschen Digitalisierung von Gebäuden und der wachsenden Notwendigkeit echter Nachhaltigkeit. In den letzten Jahrzehnten haben Kunden gelernt, dass proprietäre Systeme keine Langlebigkeit, Interoperabilität oder langfristige Verfügbarkeit garantieren können. KNX hingegen hat sich zum „Linux der Gebäudeautomation“ entwickelt und bietet eine offene, robuste und zukunftssichere Grundlage, die sicherstellt, dass Gebäude über Generationen hinweg effizient und betriebsfähig bleiben, anstatt nur kurze Produktzyklen zu durchlaufen.
Da Rohstoffknappheit und steigende Kosten für Elektronik unsere Branche neu gestalten, werden die Gesamtbetriebskosten zu einem entscheidenden Faktor. Die inhärente Energieeffizienz, der lange Lebenszyklus, die Abwärtskompatibilität und die Widerstandsfähigkeit von KNX verschaffen dem System einen einzigartigen Vorteil in einer Zeit, in der viele andere Lösungen schnell veralten könnten. Unsere größte Herausforderung wird es sein, diesen Mehrwert klar und in großem Maßstab zu vermitteln. Mit dem neuen Vorstand bin ich zuversichtlich, dass wir unseren Teamgeist stärken, der Stimme von KNX weltweit mehr Gehör verschaffen und viele weitere Akteure dazu inspirieren werden, einen offenen und wirklich nachhaltigen Weg für intelligente Gebäude einzuschlagen.

Dario Sala, Eelectron SpA und KNX Vorstandsmitglied
Wir werden KNX als Standard für sichere und vernetzte Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Haus- und Gebäudetechnik fördern – von Distributoren über Ingenieurbüros, Architekten, Immobilienunternehmen, ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie), Generalunternehmer und Installateure bis hin zu Systemintegratoren. Dies ist ein Weg hin zu sicherer Technologie, die Energieeffizienz und grüne Innovation vorantreibt – insbesondere durch intelligente Gebäudeautomation, IoT und KI.
Wir glauben, dass „intelligente Gebäude für Menschen da sind“, weshalb die Benutzererfahrung (UX) sowohl für die Bewohner als auch für die Systemintegratoren im Mittelpunkt stehen muss. Einfachheit, Effizienz und Flexibilität, kombiniert mit vernetzten und sicheren Technologien, sind die wesentlichen Säulen von heute – und das Fundament für morgen.

Lutz Steiner, ABB und KNX Vorstandsmitglied
KNX ist hervorragend aufgestellt, um seine Position als r, offener und herstellerunabhängiger Standard weiter zu stärken. Themen wie „ “ IP-basierte Gebäude, Digitalisierung, Energieeffizienz und Konnektivität spielen eindeutig die Stärken von KNX aus. Aus meiner Sicht ist KNX IoT in diesem Zusammenhang ein wichtiger Treiber, da es KNX enger mit der IT-Welt verbindet und neue Anwendungsbereiche erschließt.
Gleichzeitig ist es entscheidend, die Benutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern. Dies gilt insbesondere für das Inbetriebnahme-Tool ETS, das seit jeher das Herzstück von KNX bildet. ETS hat sich kontinuierlich weiterentwickelt, und es ist unerlässlich, diesen Weg auch in Zukunft konsequent fortzusetzen, um die langfristige Zukunftsfähigkeit von KNX zu sichern. Inbetriebnahme und Projektplanung müssen einfacher, intuitiver und effizienter werden. Hier sehe ich großes Potenzial im Einsatz von künstlicher Intelligenz.
Darüber hinaus bleibt es aus meiner Sicht wichtig, den Fokus darauf zu legen, die richtigen Partner für KNX zu gewinnen. Ich bin überzeugt, dass die Zukunft offenen Systemen und offenen Protokollen gehört.
Dank seiner Struktur, mit der KNX Association als neutraler Stelle, die das Inbetriebnahme-Tool bereitstellt, und seiner einzigartigen, vollständig standardisierten Interoperabilität ist KNX heute das einzige wirklich offene System in der Gebäudeautomation – unterstützt von mehr als 500 Herstellern weltweit.

Martin Jäger, Schneider Electric und Vorstandsmitglied der KNX Association
KNX verfügt über großes Potenzial, die zunehmende Komplexität moderner Gebäude durch Interoperabilität und offene Standards zu bewältigen. In den kommenden Jahren wird es entscheidend sein, Energieeffizienz, Nutzerkomfort und Cybersicherheit besser zu integrieren. Gleichzeitig benötigt der Markt Lösungen, die Energieflüsse transparenter machen und die Automatisierung vereinfachen. Mein Fokus liegt darauf, Innovationen voranzutreiben und Energie- und Gebäudetechnik so zu vereinen, dass intelligente Gebäude einfacher zu realisieren und langfristig nachhaltiger sind.

Roger Karner, MDT und Mitglied des KNX-Vorstands
Ich sehe für KNX in den kommenden Jahren erhebliche Chancen. Die weltweite Nachfrage nach intelligenten, energieeffizienten und nachhaltigen Gebäuden nimmt zu, angetrieben durch Vorschriften, Dekarbonisierungsziele und steigende Nutzererwartungen. Als weltweit führender offener Standard für die Gebäudeautomation ist KNX ideal positioniert, um von diesem Wandel in Wohn-, Gewerbe- und großen Infrastrukturprojekten zu profitieren.
Gleichzeitig gibt es wichtige Herausforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und in neue Segmente zu expandieren, muss sich KNX weiterentwickeln. Eine zentrale Herausforderung ist die Reduzierung der Komplexität bei Planung, Inbetriebnahme und täglichem Betrieb. Vereinfachung und verbesserte Benutzerfreundlichkeit, sowohl für Fachleute als auch für Endnutzer, werden entscheidend sein, um die Akzeptanz zu verbreitern und Einstiegshürden zu senken.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, mit dem raschen technologischen Wandel Schritt zu halten. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von KNX IoT und eine stärkere Integration in IP-basierte Infrastrukturen werden entscheidend sein, um Skalierbarkeit, Interoperabilität und langfristige Relevanz in zunehmend digitalen und vernetzten Gebäuden sicherzustellen. Als Vorstandsmitglied werde ich mich dafür einsetzen, dass der Fokus stark auf drei Prioritäten gelegt wird:
- 1. Vereinfachung und Benutzerfreundlichkeit.
- 2. Technologische Innovation, insbesondere im Bereich IoT und IP-Integration.
- 3. Stärkung der globalen Positionierung von KNX als offener, zukunftssicherer Standard.
Mein Ziel ist klar: Ich möchte dazu beitragen, dass KNX nicht nur seine Führungsposition behauptet, sondern in den kommenden Jahren noch zugänglicher, intelligenter und global integrierter wird.
Zusammenfassung
Zu den wichtigsten Ergebnissen der Vorstandssitzung gehören:
- • Vereinfachung: gemeinsame Anstrengungen, um das ETS-Inbetriebnahme-Tool und die allgemeine Projektplanung für Fachleute intuitiver und für kleinere Wohnprojekte zugänglicher zu gestalten.
- • Der IoT- und IP-Wandel: Übergang von traditionellen OT- zu IT-basierten Netzwerken, um sicherzustellen, dass KNX der führende offene Standard für die Gebäudeautomation bleibt.
- • Nachhaltigkeit & Energie: Nutzung des offenen Standards zur Erfüllung des Europäischen Green Deal durch intelligenteres Energiemanagement und Sektorkopplung.
- • Cyber-Resilienz: Priorisierung von CRA-konformer Sicherheit, um den Ruf von KNX als vertrauenswürdiges, robustes Ökosystem zu wahren.
- • Talentakquise: Gewinnung einer neuen Generation von Systemintegratoren durch Senkung der Eintrittsbarrieren, wie z. B. Schulungs- und Lizenzkosten.
Yasmin Hashmi ist Redakteurin des KNXtoday-Magazins.